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„Präsenzpunkte“ einer Bank ohne Bankenpleite ausbauen

Es vergeht kaum ein Tag ohne dass in den Nachrichten über die Schließung einer weiteren Bankenfiliale berichtet wird. Dieser Trend ist sowohl im Vereinigten Königreich – wo die großen Banken in den letzten fünf Jahren 1.700 Filialen geschlossen haben – zu vernehmen als auch in den Vereinigten Staaten, wo die Anzahl der Filialen seit 2009 um sechs Prozent gefallen ist.

Wie immer sind der Treiber hinter diesem Phänomen die Kosten.

Strategie

Der Druck auf die Banken, ihre Kosten zu senken und ihre Gewinne zu erhöhen, ist angesichts schwieriger Finanzmärkte weltweit stetig am wachsen. Eine Strategie, die die Banken anwenden, ist die Transformation der Filialen. Dabei verfolgen sie das Ziel, die Abhängigkeit ihrer Kunden von den Filialen sowie die Kosten, die diese hervorrufen, zu verringern, und sie zunehmend in Richtung SB-Transaktionen an ATMs zu führen.

Das ist alles gut und recht, aber diese Maschinen haben ihren Preis.

Bei der jüngsten Online-Umfrage „ATM Software Trends 2016“ gaben mehr als 60 % der befragten Bank- und Finanzinstitute an, dass sie beabsichtigen, ihre Anzahl an ATMs und Kiosks (in der Filiale, außerhalb der Bank, beides oder in der Lobby) zu erhöhen, und mehr als 70 % sagten voraus, dass im Jahr 2020 ATMs eine größere Rolle spielen, da sich die Automatisierung erhöhe und mehr Transaktionen an Selbstbedienungsautomaten durchgeführt würden.

Allerdings führten zugleich über 40 % „Kostenmanagement“ als ihr größtes Hindernis für den Ausbau von ATMs an.

Wie können nun Banken ihre Präsenzpunkte ohne Bankenpleite ausbauen?

Die Antwort könnte der Einzelhandelsgeldautomat (eng. Retail Teller Machine), oder auch RTM, von KAL sein.

Der große Unterschied zwischen dem RTM und einem ATM ist, dass darin kein Bargeld aufbewahrt wird. Das bedeutet, Banken können sie zu einem Bruchteil der Kosten betreiben, sie können also mehrere davon an mehreren Standorten führen.

Kosten

Wenn ein Kunde eine Geldabhebung durchführt, gibt der RTM kein Bargeld aus, sondern druckt stattdessen einen sicheren Wertscheck aus, den der Kunde dann an der Hotelrezeption, im Restaurant oder in einem Geschäft, wo sich der Automat befindet, für Bargeld umtauschen kann.

Da im RTM kein Bargeld gelagert wird, werden keine gepanzerten Geldtransporte benötigt und er ist für Kriminelle weitaus weniger attraktiv, wodurch er viel günstiger zu betreiben ist – um es genau zu sagen: ein Zehntel der Betriebskosten eines Geldautomaten. Banken können sich somit also leisten, ihre Präsenzpunkte weit über die derzeitigen Kanäle hinaus auszubauen.

Aber vielmehr bieten RTMs Kunden in einer Welt mit immer weniger Filialen eine Kontaktstelle mit der Bank. Durch die Nutzung der unterstützten Selbstbedienungsfunktion des RTM können Kunden per Videozuschaltung mit einem Schaltermitarbeiter der Bank sprechen, damit dieser ihnen bei selten durchgeführten oder schwierigen Transaktionen behilflich ist, ein Konto eröffnet oder sie bezüglich Produkten berät. Natürlich könnten ATMs auch so eingestellt werden, dass sie eine unterstützte Selbstbedienungsfunktion anbieten – der Unterschied liegt darin, dass RTMs für Banken viel günstiger zu betreiben sind.

Service

Bei der Online-Umfrage „ATM Software Trends 2016“ wurden die Teilnehmer auch danach gefragt, was ihrer Meinung nach die wichtigsten Änderungen für die kommenden vier Jahre seien. Mehr als 40 % gaben die Verbesserung des Kundenservice in Bezug auf ATMs und Selbstbedienungsautomaten an sowie die Reduzierung der Betriebskosten in Bezug auf die Verwaltung und Wartung des Geldautomatenetzwerks.

Der RTM geht auf beide Wünsche ein, indem er die Präsenzpunkte der Bank ausbaut und dabei den Kundenservice verbessert und, das ist das Wichtigste, eine deutlich kostengünstigere Alternative zu den Geldautomaten anbietet.

Einer verzwickten Situation entkommen


Wir hier im Westen sind daran gewöhnt, leicht an Bargeld zu kommen. Geldautomaten befinden sich an jeder Straßenecke und wenn wir einmal keinen finden, können wir nahezu immer mit der Karte zahlen. Es fällt uns daher schwer, uns eine Situation vorzustellen, in der wir uns keine Tasse Kaffee oder ein Ticket für den Bus kaufen können. Solange wir das Geld auf unserem Konto haben, können wir es nach Belieben ausgeben. Aber das ist nicht überall so.

Nehmen wir die Philippinen als Beispiel. Ihre Inseln sind bei den Touristen sehr beliebt, allerdings ist nur auf wenigen ein Geldautomat zu finden, und das an einem Ort, an dem örtliche Dienstleistungen viel eher nur Bargeld akzeptieren. Selbstverständlich kann der Tourist für seinen Hotelaufenthalt mit einer Debit- oder Kreditkarte bezahlen, doch was geschieht, wenn es Zeit wird, nach Hause zu fahren, und er kein Bargeld mehr hat, um das Boot für die Rückreise zum Festland zu bezahlen? Er sitzt fest. Buchstäblich.

Dilemma

Warum, werden Sie sich zu Recht fragen, betreiben Banken in der heutigen Zeit – in der alles in Richtung Technologie und Komfort orientiert ist – nicht überall Geldautomaten? Insbesondere in belebten Touristenzielen? Wie immer geht es um Geld. Die Banken befinden sich in einem Dilemma. Einerseits würden sie liebend gern ihren Kunden überall den Service bieten, den diese benötigen, anderseits sind die Kosten einfach zu hoch.

Genau hier kommt der RTM von KAL ins Spiel.

Wenn unser gestrandeter Tourist zum RTM in der Lobby seines Hotels geht, kann er einfach eine Barabhebung durchführen, seinen Wertscheck zur Hotelbar oder Rezeption mitnehmen und das Personal gibt ihm im Gegenzug den entsprechenden Barwert.

Der Tourist bekommt seine Bootsfahrt zurück nach Hause und die Bank hat hierfür keine Kosten.